15.0 Die LOG-Dateien
Im Vorschaubereich
wird die Anzeige von LOG-Dateien realisiert. Sie müssen eine Datei in der Dateiliste
nicht Doppelklicken
um die Vorschau zu erhalten. Ein einfaches Anklicken genügt.
LOG-Dateien - hier sind LOG-Dateien von Webservern gemeint - beinhalten Informationen über die besuchten bzw. angeforderten Seiten und Dateien von Ihrer Domäne.
In takView2 ist die Analyse von Server-log-files im CLF-Format (
C
ommon
L
ogfile
F
ormat) integriert. Viele Provider (z.B. 1&1) schreiben
dieses Format. Logfiles bestehen aus Textzeilen, die je nach Zugriff,
einfach hintereinander vom Webserver in die Datei geschrieben werden. Diese
sehen unformatiert (und vor allem "unanalysiert") so aus:
Aus reinem Eigeninteresse habe ich die Analyse von Logfiles in takView2 intergiert. Dabei habe ich vor allem auf Geschwindigkeit Wert gelegt, da Logfiles teilweise sehr groß werden können (und ebenso wenn gleich mehrere Dateien analysiert werden sollen). Das Parsen der Daten für 1 Jahr (2005), bestehend aus 52 Logdateien (1 / je Woche) mit insgesamt 77 MB und über 360.000 Zeilen dauert rd. 17 Sek. (AMD Athlon mit 2GHz).
Ausgabe von folgenden Analyseergebnissen:
- Summe aller
IP's.
HINWEIS: Die "Summe aller IP's" stellt nicht die Anzahl der Besucher dar,
da:
1. IP's dynamisch sind (jeder Provider vergibt diese bei der Einwahl neu und
nach i.d.R. 24 Std. erfolgt die Zwangstrennung bei Flatrates)
2. der gleiche Besucher (mit gleicher IP) z.B. die Webseite eine halbe Stunde
später nochmal aufruft.
3. Proxys dazwischen geschaltet sind
... usw.
- Summe
Datenmengen - Anzahl übertragener Bytes (kB, MB, GB)
- Die
Durchschnittswerte Zugriffe, IP's und Datenmengen je erfasster Tage
- Anzahl der
Statusmeldungen
- Anzahl der
häufigsten Dateianforderungen getrennt nach HTML-, JPG-, GIF-, PNG, JS-, CSS-,
ZIP- und anderen Dateien. Jeweils mit Angabe der übertragenen kB und Anzahl der
aufgetretenen üblichen Statusmeldungen: 200 = OK, 206 = Partial Content, 304 =
Not Modified, 404 = Not Found.
- Häufigste
Einstiegsseiten - auch als Referer bezeichnet. D. h. woher kommt der Besucher
falls dieser auf einen Link geklickt hat. Bei keinem Eintrag (z.B. hat der
Besucher die Webadresse direkt eingetippt, wird meines Wissens nur ein "-"
übertragen).
- Häufigste
Einstiegsdomains - Im Prinzip die gleiche Information wie vor, jedoch werden die
Domainnamen (und somit auch die Anzahl der Zugriffe) zusammengefasst.
- Die
verwendeten Browser.
- und die häufigsten Suchbegriffe von GOOGLE & Co.
In takView2 werden Dateien mit der Endung "LOG" automatisch als diese
betrachtet und analysiert. Zusätzlich habe ich die "1&1-eigenen" Sonderfälle
"1","2","3","4","5","6" und "7" fest im Programm als Logfiles definiert.
Viele Provider legen die Logdateien als GZ-komprimierte Dateien ab. Diese
können Sie selbstverständlich mit takView2 auch entpacken:
- rechte Maustaste auf
die GZ-Datei(en) in der Dateiliste und
- hier entpacken... wählen.
Benennen Sie die Datei(en)
nötigenfalls in "wasweißich.log" um.
Mit diesem Knopf wird wie unter takView2 üblich,
eine einzelne Datei analysiert.
Mit diesem Knopf werden alle
markierten LOG-Dateien analysiert
(siehe auch
grundsätzliche Bedienung
).
So sieht's aus:
Weitere Funktionen:
- Exportieren Sie bei Bedarf das Analyseergebnis als HTML-Datei, Textdatei oder als Windows-Bitmap (kann sehr groß werden!) zur weiteren Verwendung.
- Drucken Sie das Analyseergebnis auf jeden beliebigen Windowsdrucker aus. Haben Sie einen PDF-Creator installiert erhalten Sie somit auch ein PDF dieser Analyse.
- Standardmäßig werden nur die 3 häufigsten Ergebnissse angezeigt. Falls Sie es detailierter benötigen, können Sie hier die Anzeige erweitern.
- Im oberen Bereich sehen Sie zwei Fortschrittsanzeigen, die Sie über den aktuellen Bearbeitungsstand informieren. Der erste zeigt die aktuell zu analysierende Datei an, der zweite, den aktuellen Fortschritt aller gewählten Dateien.
- Ein Klick auf Einträge, die wie ein Hyperlink im Internet gekennzeichnet sind, erlaubt Ihnen die zugehörige Webadresse direkt aufzurufen.