5.5.1 Die Registerkarte "Speichern/Original"



Bildbearbeitung:
Diese Registerkarte bietet Ihnen die Möglichkeiten zu Dateioperationen bzw. Ausgabe der Daten. Beachten Sie, dass bei JPG-Dateien die EXIF-bzw. IPTC-Daten (falls in der Datei vorhanden) nicht mitgespeichert werden. Durch Veränderung der Rastergrafik finde ich, dass solche Informationen nichts mehr in der Datei zu suchen haben. Warum sollte in einer veränderten Datei das Aufnahmedatum, Kameramodell usw. vermerkt sein, wenn Sie die Bilddaten verändern und diese nicht mehr dem Original entsprechen.


Lädt das Originalbild seit dem letzten Speichervorgang wieder in die Bildbearbeitung.

Speichert die Rastergrafik unter einem neuen Namen mit der Möglichkeit zur Auswahl des Dateityps und der Farbtiefe. Der Folgedialog erlaubt Ihnen die Wahl verschiedener Dateitypen und deren Kombinationen aufgrund der Farbtiefe. Im Vorschaubereich sehen Sie sofort wie das Ergebnis Ihrer Einstellungen aussehen wird. Z.B können Sie durch Verringerung der Qualitätsstufe bei JPG-Dateien die Klötzchenbildung "wachsen" sehen und gleichzeitig die zu erwartende Dateigröße im unteren rechten Fensterteil erfahren.

Bei PNG-Dateien können Sie unter 8-bit-Farbtiefe eine transparente Farbe wählen, die z.B. von Browsern durchsichtig dargestellt wird.

Weitere Einstellungen wie z.B. "nur Auswahlrechteck speichern" sind selbsterklärend oder werden durch die Kurzhilfe im Hauptfenster erklärt.

Klicken Sie mit der linken Maustaste in den Vorschaubereich um die Ansicht zu vergrößern, oder mit der rechten Maustaste um diese zu verkleinern.





Hinweis speziell für JPG-Dateien :

- 100% Qualität bedeuten eine große Datei (in KiloByte) und so gut wie keine Verluste in den Bilddaten.




- 50%-Qualität: Mittlere Dateigröße in noch annehmbarer Qualität



- 10% - Qualität: Sehr kleine Dateigröße aber schreckliche Qualität



- 0%-Qualität : kleinstmögliche Datei aber nicht mehr tragbare Qualität. Sie sehen hier schon fast die mathematische Beschreibung der 8×8 Pixel großen Blöcke die bei der JPG-Speicherung verwendet wird.


Bedenken Sie also, dass jedes erneute Speichern der Datei, zu immer weiteren Verlusten bei den Bilddaten -sprich der Qualität- kommt. Stellen Sie sich das so vor, als würden Sie ein gefaxtes Dokument (ich meine hier natürlich ein reales, materielles Papierdokument - gibt's immer noch :-)) immer weiter faxen, und faxen und faxen... - Das Dokument wird immer "katastrophaler".


Speichert das Bild aufgrund der nebenstehenden Auswahl entweder als Windows-Bitmap (verlustfrei mit 24-bit-Farbtiefe) oder als JPG-Datei (verlustbehaftet) mit der eingestellten Qualitätsstufe mit dem aktuellen Dateinamen.
Falls Sie den Haken "Dateigröße ermitteln" setzen oder den Schieberegler bei JPG-Dateien verändern, wird eben die zu erwartende Dateigröße ermittelt bzw. angezeigt. Im Gegensatz zur Exportfunktion (s.o.) sehen Sie hier keine Vorschau der JPG-Komprimierung.

Wie "Speichern" jedoch unter Wahl eines neuen Dateinamens.

Erlaubt Ihnen die Rastergrafik direkt aus der Bildbearbeitung heraus zu drucken. Dies ist für noch nicht gespeicherte Grafiken (z.B. Hardcopys oder Scangrafiken) gedacht.

Der Folgedialog zeigt die Rastergrafik in Bezug auf die aktuell eingestellte Druckseite Ihres Druckers. Stellen Sie mit den Eingabefeldern oder Knöpfen den gewünschten Drucker und die Ausgabegröße ein. Die Knöpfe entsprechen weitgehend denen der Vorschau einer Einzelnen Grafikdatei . Ein Klick auf das Druckersymbol startet den Ausdruck.